Inhalte für die Website vorbereiten

Ob Besucher oder Suchmaschine: Interessante Inhalte gehen vor und werden nach bestimmten Mustern wahrgenommen.

Bilder

Drei Babyprortraits: müde, gähnt, schreit.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Weil Bilder aufmerksamer aufgenommen und schneller gelernt werden, ist hier Qualität gefragt.

Bilder sollen Ihre zentralen Aussagen schneller transportieren und unterstützen. Dementsprechend zielgerichtet muss ihr Einsatz sein. So sind Bilder mit unruhigem oder allzu detailliertem Hintergrund für Websites in der Regel nicht geeignet.

Bilder transportieren Emotionen. Oft beeinflussen dabei Kleinigkeiten unsere Wahrnehmung.

Fotos mit technischen Fehlern und schlechtem Bildaufbau sind für Werbezwecke nicht geeignet. Sie sind in ihrer Aussage zu diffus. Statt einer Botschaft vermitteln die „Details am Rande“ in erster Linie Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit. Nachträgliche Bildbearbeitung ist kein Allheilmittel, aber aufwendig und teuer.

Statt selbst zum Fotoapparat zu greifen, lohnt sich der Gang zum Fotografen. Weiterhin finden Sie im Web etliche Fotodatenbanken, die Bildmaterial zur Verfügung stellen. Häufig sogar recht preiswert.

Bildarchive

Texte

Foto: Bleisatz

So lang wie nötig, so einfach wie möglich.

Die meisten Besucher profitieren von einfachen Texten. Im Gegensatz zu Zeitung oder Buch ist das Lesen am Bildschirm anstrengend.

Tipps für webgängige Texte

  • Kurze Sätze. Faustregel: bis zu 15 Worte pro Satz auf der Startseite. Hat der Besucher „seine“ Seite gefunden, darf es auch etwas mehr sein.
  • Verständliche, konkrete Formulierungen.
  • Gliederung durch aussagekräftige Überschriften.
  • Zusammenfassung vor längeren Fließtexten (wer, was, wann, warum, wie).
  • Fremd- und Fachsprache vermeiden, es sei denn, die Zielgruppe ist ein Fachpublikum.
  • Fremdwörter und Abkürzungen, soweit unvermeidlich, erläutern.
  • Groß- und Kleinschreibung verwenden. Nur groß- bzw. nur kleingeschriebener Text liest sich schwieriger.

Zusätzliche Merkmale leicht verständlicher Texte

  • Abstrakte Begriffe vermeiden oder durch konkrete Beispiele erläutern.
  • Redewendungen oder Metaphern sparsam gebrauchen.
  • Alltagssprache verwenden.
  • Passivstil vermeiden. Statt „Es ist davon auszugehen ...“ lieber „Wir gehen davon aus ...“
  • Eine Hauptaussage pro Satz.
  • Möglichst wenig Negationen verwenden. Statt „Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es morgen regnet“ lieber „wahrscheinlich regnet es morgen“.
  • Den Konjuktiv sparsam einsetzen: es könnte passieren dass, Sie sollten etc.
  • Kein Nominalstil.
  • Vermeiden zu langer Aufzählungen in Sätzen. Bei Aufzählung von mehr als drei Punkten lieber „echte“ Aufzählungslisten verwenden.
  • Persönliche Ansprache: Statt „Es ist mitzuteilen ...“ lieber „Bitte teilen Sie uns mit ...“

Rechtliche Anforderungen an Internetseiten

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